Oranienbaum Ein kleines Stück Holland

Als Henriette Catharina von Oranien-Nassau 1659 Johann Georg II. von Anhalt-Dessau heiratete, ging der kleine Ort Nischwitz in ihren Besitz über.

Ein Glücksfall für Anhalt-Dessau, denn die Prinzessin brachte eine reiche Mitgift in das strategisch bedeutende Fürstentum.

Zusammen mit dem niederländischen Baumeister Cornelis Ryckwaert machte sie aus dem vom Dreißigjährigen Krieg verwüsteten Ort eine planmäßig angelegte, auf Schloss und Park ausgerichtete Residenzstadt, die fortan nach dem Stammhaus der Regentin benannt wurde. Mit dem neuen Oranienbaum entstand in Anhalt ein „kleines Stück Holland“, welches heute das bedeutendste erhaltene Barockensemble in Mitteldeutschland ist.

Indem die Fürstin unter anderem den Hopfen- und Tabakanbau sowie die Ansiedlung von Glas- und Tuchmanufakturen förderte, verhalf sie dem Ort zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Ihr zu Ehren ziert den Marktplatz ein schmiedeeiserner Orangenbaum – das Wahrzeichen der Oranier und der Stadt. Die neun Orangen symbolisieren die Geburten der neun Kinder Henriette Catharinas.

Bild: © Heinz Fräßdorf, Kulturstiftung Dessau Wörlitz

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Stadtinformation Oranienbaum
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Bild: © Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

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